So Leben Wir

Mein Leben und meine Erfahrungen mit Meerschweinchen


Gewöhnung an die steile Rampe im Eigenbau:

Zu Anfang hatten alle unsere Schweine doch ein wenig Respekt vor der Großen Rampe zu Dachstuhl und unser schlimmstes Sorgenkind war Wickie der sich nicht mal auf die obere Ebene seines Heimes traute, also selbst vor der kleinen Rampe scheute.

Inzwischen haben wir unsere ganz eigene Methode um den Tieren die Nutzung der Rampen zu erleichtern. Sobald sie halbwegs Handzahm sind oder zumindest der Hand folgen wenn Frischfutter angeboten wird lockten wir unsere Fellnasen immer in Richtung der Rampen und das mehrfach täglich.

Anschließend legten wir kleinere Leckerbissen Möhren oder Gurke auf die Rampe die immer weiter nach oben rutschten. Schlußendlich platzierten wir immer zuerst Frischfutter im Dachtsuhl und es dauerte keine Woche und alle unsere Schweine nutzen sie.

Aber eine entscheidende Veränderung brachte die beste Lösung: wir deckten die Rampen mit Weidenbrücken ab die zusätzlich noch mit etwas Einstreu bedeckt wurden so verloren bei uns auch die zimperlichsten Meeries schnell ihre Angst und flitzen heute hoch und runter ganz ohne Probleme.

 

Infektion mit Coccidien:

Durch die Erkrankung unserer verstorbenen Lily an Coccidien haben wir erstmals von diesem Erreger erfahren. Es fing genau am Heiligen Abend an als unsere Molly morgens einfach verstorben im Käfig lag wir erwiesen ihr die letzte Ehre und begutachteten ihre Gefährtinnen Monja und Lily aber beide waren wohlauf und zeigten keine Anzeichen irgendeiner Erkrankung.

Dann jedoch am 27.12 bemerkten wir das sich Lily zusammenhockte und Breiigen Stuhl hatte also fuhren wir sofort in die Tierklinik dort gaben wir eine Stuhlprobe ab und erhielten Medikamente und die Darmflora wieder in Gang zu bringen und Kost zum  zwangsernähren.

Leider schaffte sie es nicht.

Am selben Nachmittag konnten wir das Ergebnis der Stuhlprobe erfragen und erfuhren das sie an Coccidien erkrankt sei. Einem bakteriellen Erreger der sowohl über Einstreuelemente als auch über Frisches Futter übertragen werden kann und leider auch nicht abwaschbar ist.

Das gemeine an diesem Erreger jedoch ist das er lange Zeit unbemerkt ruhen kann und sich somit auch still verbreitet bevor es zu einem Ausbruch kommt. Wir hatten wirklich alles erdenkliche an Glück das wir eine Stuhlprobe erhalten haben und somit Lilys Mutter Monja und unsere Jungs gezielt auf diese Infektion behandeln konnten. Die

Die Behandlung setzte sich aus zwei verschiedenen Präparaten zusammen eines das speziell den Erreger bekämpft und ein weiteres gegen allgemeinen Pilzbefall. Zusätzlich desinfizierten wir den gesamten Stall und das Inventar an 3 aufeinanderfolgenden Tagen vollständig.

Nach 10 Tagen Behandlungsdauer reichten wir sicherheitshalber eine Kotprobe von Monja ein um sicherzustellen das sie keinen Erreger trägt, bevor wir sie mit ihren neuen Gefährten vergesellschafteten.

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